![]() |
||||||||||||||
![]() |
||||||||||||||
|
||||||||||||||
|
Mittwoch, 9. April 2008 Prof. Dr. Carsten Goehrke (Forch) Nationales Prestige statt Volkswohl: Russland ist das rohstoffreichste Land der Welt und verfügt zudem nicht nur über eine hoch entwickelte Rüstungs- und Raumfahrttechnologie, sondern auch über ein qualitativ gesehen international konkurrenzfähiges Bildungswesen. Warum aber ist es auch nach drei Revolutionen und zwei politischen Systemwechseln immer noch nicht in der Lage, seinen Bürgerinnen und Bürgern mehr als das Einkommensniveau eines mittelmässig entwickelten Industriestaates wie Argentinien zu bieten? Warum hat es solche Mühe mit der Demokratisierung? Die Antwort auf diese Fragen liegt tief in der russischen Geschichte und in seiner Geographie verborgen.
Prof. Dr. Carsten Goehrke war von 1971 bis 2002 Professor für Osteuropäische Geschichte an der Universität in Zürich. In seinen wissenschaftlichen Arbeiten hat er sich vor allem mit der Geschichte Russlands vom Mittelalter bis zur Gegenwart beschäftigt, aber auch mit den Beziehungen zwischen Stadt und Land, zwischen Osteuropa und der Schweiz oder mit der Auswanderung aus der Schweiz nach Russland. Zuletzt erschien von ihm: «Russischer Alltag. Eine Geschichte in neun Zeitbildern vom Frühmittelalter bis zur Gegenwart» (drei Bände, Chronos Verlag Zürich 2003–2005). |
||||||||||||||
|
|
||||||||||||||