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Mittwoch, 12. Dezember 2007 Verena Rothenbühler (Winterthur) Schule Macht Geschichte – 175 Jahre Volksschule im Kanton Zürich 1832 wurde im Kanton Zürich ein zukunftsweisendes Volksschulgesetz erlassen, das den Grundstein des heutigen Schulwesens bildet. Die Schule hatte nicht mehr der Aufsicht der Kirche zu unterstehen, sondern war Sache des Staates. Statt schablonenhafter Bibelkenntnisse stand künftig die Vermittlung bürgerlicher Bildungsinhalte und Wertvorstellungen im Vordergrund – Zielsetzungen, deren Durchsetzung Jahre, wenn nicht Jahrzehnte in Anspruch nehmen sollten. Die moderne Volksschule im Kanton Zürich blickt damit auf eine wechselvolle und spannende Geschichte zurück, die eng mit den grossen wirtschaftlichen, gesellschaftlichen und politischen Veränderungen des 19. und 20. Jahrhunderts verknüpft ist. Der Vortrag beleuchtet die grossen Entwicklungslinien der Zürcher Volksschule und illustriert gleichzeitig den Winterthurer Schulalltag im 19. Jahrhundert.
Verena Rothenbühler hat an einer Thurgauer Primarschule unterrichtet, arbeitet nach einem Geschichtsstudium in Zürich und Wien heute als Historikerin und ist Geschäftsleitungsmitglied der Firma fokus, AG für Wissen und Organisation. Sie ist Mitautorin von Ortsgeschichten und des vor kurzem im Lehrmittelverlag erschienenen Buches zum 175-Jahr-Jubiläum der Volksschule Zürich. |
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