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Freitag, 23. März 2007, 16.00 Uhr Museum Briner und Kern
Peter Wegmann (Winterthur) Jakob Briner und seine Sammlung – eine Einführung Der Zollbeamte Jakob Briner (1882–1967) hinterliess seiner Heimatstadt eine Sammlung von Gemälden alter Meister sowie ein beachtliches Stiftungsvermögen für den Ausbau seines Legats. Nach einigem Hin und Her konnte 1970 im eben renovierten Rathaus schliesslich das Museum eröffnet werden. Briner lässt sich nicht leicht einordnen in jene
illustre Reihe von Schweizer Sammlerpersönlichkeiten, auf deren
mäzenatischer Grossmut der heutige Glanz und Reichtum vieler Museen
gründet. Die Triebfeder seines Tuns scheint die Lust am Aufspüren
gewesen zu sein. Er suchte den Besitz von aussergewöhnlichen – nicht
einfach kostbaren – Objekten. Er sammelte Dinge, die faszinierend sind,
Geschichten erzählen können, ein Erinnerungspotential aufweisen. Seine
Kenntnisse erwarb sich Jakob Briner, indem er sich in Fachliteratur
vertiefte sowie Museen und Auktionen im In- und Ausland besuchte. Nach
ersten Erwerbungen um 1916 konzentrierte er sich seit Mitte der
1930er-Jahre zunehmend auf Gemälde und Bildnisminiaturen der
niederländischen Malerei aus dem 17. Jahrhundert. Dr. Peter Wegmann, Kunsthistoriker, leitet seit
1983 das Museum Oskar Reinhart am Stadtgarten wie auch das Museum Briner
und Kern und hat soeben den Katalog über die barocken Gemälde in der
Stiftung Jakob Briner herausgegeben. Achtung: Die Einführung in Person und Sammlung
von Briner ist gratis, es muss aber der normale Eintritt entrichtet
werden; bitte beachten Sie, dass die Platzverhältnisse beschränkt sind! |
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