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Montag, 14. März 2005,
18.30 Uhr im Schweiz. Landesmuseum Zürich, Salon Rouge Thomas Gull und Zeitzeugen L'histoire c'est moi - 555 Versionen der Schweizer Geschichte 1939-1945 Besuch der Ausstellung und Diskussion (mit der
antiquarischen Gesellschaft Zürich) Wie haben die Menschen in der Schweiz den Zweiten Weltkrieg erlebt? Wie erinnern sie sich heute daran? Antworten auf diese Fragen gibt die Videoausstellung «L'histoire c'est moi», die auf Interviews beruht, die zwischen 1999 und 2001 vor laufender Kamera gemacht wurden, und die 555 Zeitzeuginnen und Zeitzeugen zu Wort kommen lässt. Ihre Erinnerungen bieten Einblick in die Zeit vor und während des Zweiten Weltkriegs und ergänzen die bisherige Geschichtsschreibung um die persönlichen Erinnerungen von Menschen unterschiedlichster Herkunft und Gesinnung. Aus der Auswahl von Interviews wurden einerseits 64 thematische Filme zusammengestellt, andererseits für das Fernsehen 21 Dokumentarfilme produziert - beides kann zusammen mit Recherche-Stationen und Informationstafeln in der Ausstellung besichtigt werden. Die Ausstellung ist vom 1998 gegründeten Verein
Archimob (Archives de la mobilisation) organisiert worden, dessen Ziel
darin besteht, Zeugnisse über die Zeit des Zweiten Weltkriegs in der
Schweiz zu sammeln und zu archivieren. (Hinweise unter:
www.archimob.ch)
Thomas Gull, Historiker und Journalist, Mitglied von Archimob und Ausstellungs-macher, wird kurz in die Ausstellung einführen. Danach findet ein Podiumsgespräch mit Zeitzeuginnen statt. Ihre Teilnahme zugesagt haben Frau Lucie Schaad-Denner, die während des Krieges im FHD Dienst leistete und mit Interniertenlager zu tun hatte, und Frau Liselotte Meyer-Fröhlich, die bis 1942 die Töchterschule in Zürich besuchte, dann ebenfalls eine FHD-Ausbildung absolvierte und später Recht an der Universität Zürich studierte. Anschliessend Möglichkeit zu einer freien Besichtigung der Ausstellung. |
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