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Vom Brief und seiner Übermittlung Können Sie sich noch einen Briefverkehr ohne E-Mail vorstellen? Der gute alte Brief hat zwar noch nicht ausgedient, er ist aber in der modernen Informationsgesellschaft stark zurückgedrängt worden.
Brief an Oberst Carl von Clais, wohnhaft in der Villa Lindengut. Dieser Kommunikationsform – dem Brief auf Papier – und seiner postalischen Übermittlung vom Absender zum Empfänger ist die aktuelle Ausstellung im Museum Lindengut gewidmet. Ein besonderes Augenmerk wird dabei auf den geschäftlichen Briefverkehr gelegt. Damit wird die wirtschaftliche Blüte Winterthurs im 19. Jahrhundert von einem neuen und ungewohnten Blickwinkel her betrachtet und präsentiert. Warum und zu welchen Anlässen wurden Briefe geschrieben? Wie viele Briefe gingen von den Winterthurer Handelshäusern in die weite Welt, welches waren die Destinationen und auf welche Art gelangten sie zum Empfänger? Solche und noch viele andere Fragen mehr werden aufgeworfen und zusammen mit der Schulklasse bearbeitet. Der Blick ist in die Vergangenheit gerichtet, immer wird aber der Bezug zu den aktuellen Kommunikationsformen gesucht .
Geeignet für die Mittel- und Oberstufe Dauer rund 1 1/2 Stunden Termin ab Anfang Dezember nach Absprache Leitung Alfred Bachmann Information konservator@museum-lindengut.ch |
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