Historischer Verein Mörsburg  |  Home
 
Das Museum
Veranstaltungen
Ausstellungen
Spielzeugsammlung
Haus | Geschichte
Besuch | Kontakt
Museumspädagogik
Medien
Links
Sitemap
Impressum
       
         
 

5. Oktober 2007 bis 20. April 2008

gute Strasse – böse Strasse

Strassen als Verkehrsträger und Lebensraum

Mit der Präsentation des restaurierten Panoramas der Stadt Winterthur von Johann Rudolf Geilinger, 1853

Strassen bedeuten Mobilität. Sie sind Voraussetzung für Wirtschaft, Handel und Freizeit, ja für den Austausch jeglicher Art. Strassen, stellvertretend für den motorisierten Verkehr, sind ein Politikum. Sie sind ein Symbol für Fortschritt – aber sie sind auch verbunden mit Dreck, Lärm und Abgasen.

Strassen als effiziente Verkehrsträger sind in dieser Form allerdings ein junges Phänomen. Im Kanton Zürich sind sie mit wenigen Ausnahmen keine 200 Jahre alt. Vorher gab es keine festen Wege, die Mobilität war stark erschwert und nicht planbar. Der Lebensraum Strasse in der Stadt und in den Siedlungen hingegen ist viel älter. Fast alles spielte sich bis weit ins 20. Jahrhundert auf den städtischen Strassen ab: das Handwerk, der Markt, das Kinderspiel und das soziale Leben. Mit der Motorisierung des Verkehrs hat sich vieles verändert, aber der Strassenraum im innerstädtischen Bereich hat seine vielfältigen Funktionen behalten, als Treffpunkt, Flaniermeile – und Verkehrsträger.

Winterthurs Strassen als Verkehrsträger und Lebensraum: Dies ist das Thema der neuen Ausstellung im Museum Lindengut. Sie beleuchtet das Thema von verschiedenen Seiten, stellt Vergangenheit und Gegenwart einander gegenüber und stösst dabei auf Bauwerke, die in der allgemeinen Auffassung sehr ausgeprägt zwei Seiten haben: eine gute und eine böse.


Im Rahmen der Ausstellung wird auch Johann Rudolf Geilingers Panorama der Stadt Winterthur vom Brühlberg von 1853 ausgestellt, das vor kurzem restauriert worden ist.

 

 

 

gute Strasse – böse Strasse


 

>> Ausstellungsinfo als PDF

>> zurück zur letzten Seite