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5. Oktober 2007 bis 20. April 2008 gute Strasse böse Strasse Strassen als Verkehrsträger und Lebensraum Strassen bedeuten Mobilität. Sie sind Voraussetzung für Wirtschaft, Handel und Freizeit, ja für den Austausch jeglicher Art. Strassen, stellvertretend für den motorisierten Verkehr, sind ein Politikum. Sie sind ein Symbol für Fortschritt – aber sie sind auch verbunden mit Dreck, Lärm und Abgasen. Strassen als effiziente Verkehrsträger sind in dieser Form allerdings ein junges Phänomen. Im Kanton Zürich sind sie mit wenigen Ausnahmen keine 200 Jahre alt. Vorher gab es keine festen Wege, die Mobilität war stark erschwert und nicht planbar. Der Lebensraum Strasse in der Stadt und in den Siedlungen hingegen ist viel älter. Fast alles spielte sich bis weit ins 20. Jahrhundert auf den städtischen Strassen ab: das Handwerk, der Markt, das Kinderspiel und das soziale Leben. Mit der Motorisierung des Verkehrs hat sich vieles verändert, aber der Strassenraum im innerstädtischen Bereich hat seine vielfältigen Funktionen behalten, als Treffpunkt, Flaniermeile – und Verkehrsträger. Winterthurs Strassen als Verkehrsträger und Lebensraum: Dies ist das Thema der neuen Ausstellung im Museum Lindengut. Sie beleuchtet das Thema von verschiedenen Seiten, stellt Vergangenheit und Gegenwart einander gegenüber und stösst dabei auf Bauwerke, die in der allgemeinen Auffassung sehr ausgeprägt zwei Seiten haben: eine gute und eine böse.
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gute Strasse böse Strasse
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