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28. November 2009 bis 30. Mai 2010

Im Spiegel der Philatelie

Winterthur als Handels- und Industriestadt

Mit Briefmarken frankieren wir unsere Post und versenden damit ganz selbstverständlich private oder geschäftliche Mitteilungen und Güter über den ganzen Erdball. Welche Bedeutung diese postalische Dienstleistung für die moderne Gesellschaft und die wirtschaftliche Entwicklung im Speziellen hat, wird in der aktuellen Ausstellung im Museum Lindengut und im gleichnamigen Buch aufgegriffen.

Das Augenmerk liegt dabei auf dem Briefverkehr von und nach Winterthur besonders in der zweiten Hälfte 19. und beginnenden 20. Jahrhundert. Die Zeit der boomenden Industrialisierung steht also im Vordergrund, als die Stadt von florierenden Handels- und aufstrebenden Industrieunternehmungen geprägt war. Herausragende philatelistische Sammlungen werden dafür im Museum Lindengut in den Vordergrund gerückt. Sie erzählen uns erstmals in dieser Art, wie eng der wirtschaftliche Aufschwung mit der Entwicklung eines modernen Postunternehmens einher ging.

Briefe und Briefmarken waren und sind heute noch beliebte Sammelobjekte. Schon wenige Jahrzehnte nach Einführung der ersten Briefmarken ab 1840, entstanden die ersten philatelistischen Vereine. Im November 1884 erfolgte in Winterthur die Gründung des Briefmarken Vereins Winterthur, des späteren Philatelistenclubs Winterthur. Aus Anlass seines 125-Jahr-Jubiläums wird ein Kapitel der Winterthurer Wirtschaftgeschichte aufgeschlagen, das im Spiegel der Philatelie neue Facetten bekommt.

 

Die Publikation zur Ausstellung:

Im Spiegel der Philatelie. Winterthur als Handels- und Industriestadt (343. Neujahrsblatt der Stadtbibliothek Winterthur), Winterthur 2009.
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Im Spiegel der Philatelie


 

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